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F800GS ABS Fehler, Tachometer ohne Anzeige und Lüfteransteuerung geht nicht

Wühlmaus

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Hallo Zusammen.

Ich bin bzw. war mit dem Motorrad (F800GS Bj. 2010) in Südamerika unterwegs (www.RoadAmerika.BlogSpot.de). Das Motorrad steht noch in Chile, ich bin Zuhause.

Vielleicht kann mir jemand mit meinem folgenden Problem weiter helfen:

Irgendwann bei meiner Reise fiel mir auf, dass der Tachometer nicht mehr geht und die ABS Anzeige (rote Lampe) brennt. Habe die Zündung ausgeschalten und nach kurzem Warten weitergefahren. Der Fehler war weg und alles war normal.

Nach einigen km gleiches Spiel. Nur diesmal klappte es mit dem Ausschalten der Zündung nicht mehr. Irgendwann schaute ich auf den Tacho und er funktionierte wieder. So fing es an.

Dann habe ich den Fehlercode (mit GS-911) ausgelesen und ein sporadischer Fehler, der aber zur Zeit nicht vorhanden ist wurde angezeigt:

„10220 CAN-Botschaft (Umschaltung ABS-Modus) fehlt“

Habe den Fehlercode gelöscht und bin weitergefahren.

Dann wieder selbes Spiel. Tachoausfall und ABS Lampe.

Im Internet habe ich dann gelesen, dass ein verdreckter ABS Hinterradsensor solch ein Problem schon mal hervorgerufen hat. Also Hinterradsensor gereinigt und siehe da, es funktionierte wieder.

Aber nicht allzu lange. Was eventuell noch erwähnenswert wäre: Die Außentemperatur lag immer zwischen +28 & +40 Grad.

Dann hatte ich den Fehler mehrere Tage, bis ich einen Pass mit über 3200 km, bei einer Außentemperatur von ca. 20 Grad überquerte. Da lief dann auf einer Strecke von ca. 30 km wieder alles wie von Geisterhand. Weiter unten angekommen, schon wieder alles tot.

Dann kam noch folgendes Phänomen dazu: Bei einer Stopp & Go Fahrt bei 41 Grad wurde ich durch blinken der roten Motorlampe gewarnt, dass eine Überhitzung vorliegt. Der Lüfter läuft nicht an.

Eine erneute Auswertung mit dem Diagnosegerät zeigte mir zwar wieder den CAN-Bus Fehler aber keinerlei Hinweis auf eine Lüfter Störung.

Der Fehlercode sagt nun folgendes:

BMS-KP2:
10220 CAN-Botschaft (Umschaltung ABS-Modus) fehlt
Der Fehler ist zur Zeit vorhanden.
10610 Drehratensensor (Schräglagensensor)
Der Fehler ist zur Zeit nicht vorhanden.

ZFE-Basic:
41755 CAN-Botschaft (vom ABS) fehlt
Der Fehler ist zur Zeit vorhanden.

CAN-Kombi-K7:
37649 CAN-Botschaft (vom ABS) fehlt
Der Fehler ist zur Zeit vorhanden.
37650 CAN-Botschaft (vom ABS) fehlt
Der Fehler ist zur Zeit vorhanden.

Folgendes habe ich nun bereits ohne Erfolg versucht:

1. Um ABS-Sensorproblem zu prüfen, Vorderrad ABS Sensor mit Hinterrad ABS Sensor getauscht.
2. Wegen eventuellem Hitzeproblem, den Regler (habe im Internet gelesen, dass auch der Regler öfters ein Hitzeproblem haben soll) ausgebaut und im Gefrierschrank heruntergekühlt. Mit Eiswürfel montiert. Probefahrt auch ohne Erfolg.
3. Um Wackelkontakt der Steckverbindungen zu prüfen, Alle Stecker bzw. Steckverbindungen vom Hauptkabelbaum gerüttelt und gezogen.
4. Die Zentrale Fahrgestellelektronik ausgebaut und abgeklemmt (soll dadurch resettet werden).
5. Batterie über Nacht abgeklemmt.
6. Lüfter über das Diagnosegerät getestet. Von dort aus lässt sich der Lüfter ein und ausschalten.

So, jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende.

Ich weiß auch nicht, ob es zwei getrennte Fehler (Lüfter und ABS) sind oder alles an einer Steuereinheit hängt.

Hat jemand noch eine Idee oder auch schon mal so einen Fehler gehabt?

Ich werde in ein paar Wochen wieder nach Chile zurückfliegen. Hoffe, dass ich bis dahin eine Lösung habe.

Im Voraus schon mal Danke.

Wolfgang
 

Benno

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Die Diskussion läuft auch im GS-Forum und ich denke, dass der Adressatenkreis dort größer ist.
 

Wühlmaus

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Die Diskussion läuft auch im GS-Forum und ich denke, dass der Adressatenkreis dort größer ist.
Wenn im GS Forum die selben Personen wie hier in diesem Forum auch vertreten sind, dann sehe ich die Diskussion an zwei Stellen ebenso ohne Mehrwert. Ich habe halt die Anfrage gestreut, um maximale Lösungsansätze von einer maximalen Anzahl an Personen zu bekommen.

Gruß Wolfgang
 

Benno

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Nein, die Fragen auch hier sind schon richtig. Evtl. Liest Holger mit, der ist diesbezüglich recht fit.
 

alper

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Hi Wolfgang,

mal als Tipp ins Blaue: Vielleicht ist die Bordspannung nicht ganz sauber? Du schreibst zwar was vom Kühlen des Reglers, aber nicht, ob Du ihn ausgetauscht hast. Vielleicht hast Du auch das Problem mit dem verbrannten Lichtmaschinen-Stator? Hängt vom Kilometerstand ab und tritt ca. um die 60000km auf. Denn dann würde ich den Stator neu wickeln lassen und außerdem den originalen BMW-Regler gegen einen Längsregler tauschen. Meine Maschine ist auch Bj.2010 und das Problem ist seither vom Tisch.
Ansonsten gute Reise - ich beneide Dich! (war auch schon zweimal in SA)

LG
Jörg
 

Wühlmaus

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Hallo Jörg.

Danke für die Tipps.
Im Leerlauf bei etwas über 1200 U/min habe ich 14,3 Volt anliegen. Gemessen mit dem GS-911. Bei ca. 2000 U/min zeigt das Diagnosegerät aber irgendwelche großen Werte (43000) an. Ob das ein Formatfehler beim übertragen in Excel war, weiß ich nicht. Auf die Realwerte am Bildschirm habe ich bei dem Test leider nicht geschaut. Das mit dem LiMa-Stator habe ich auch schon gelesen, aber noch nicht nachgesehen, ob da was angekohlt ist. Ich schleppe bereits seit meiner Asienreise (www.RoadAsia.BlogSpot.de) einen Ersatz mit. ;) Mein Moped hat jetzt knappe 80.000 km auf dem Tacho.
Aber irgendwie sehe ich noch keinen Zusammenhang vom LiMi Problem mit CAN-Bus Problem. Werde dann in Chile trotzdem mal den Motordeckel mal öffnen und die Teile inspizieren bzw. den neuen LiMa-Stator einbauen. Hast Recht.

Was meinst Du mit einem Längsregler? Hast Du dazu eine Bestellnummer bzw. einen Link?

Habe mir gerade Deinen Blog angesehen :appl:
Hast Du zufällig von Deiner SA Reise die Tracks? Das wäre für meine weitere Planung sehr hilfreich.
 

alper

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Im Leerlauf bei etwas über 1200 U/min habe ich 14,3 Volt anliegen. Gemessen mit dem GS-911. Bei ca. 2000 U/min zeigt das Diagnosegerät aber irgendwelche großen Werte (43000) an.
Ich habe Deine hochgeladene Tabelle im Nachbarforum gesehen. Eine "richtige" Spannungsmessung ist das mit dem GS911 ja nicht. Da werden nur Daten angezeigt, wie sie von der Motorsteuerung über den Bus übertragen werden. Wenn nun durch Bordspannungsprobleme genau dieser Bus spinnt, dann sind die Anzeigewerte für die Katz. Da hilft für eine korrekte Messung nur ein richtiges Multimeter. Ich habe beim Bordwerkzeug auf Reise immer ein ganz kleines dabei.
Ich schleppe bereits seit meiner Asienreise (www.RoadAsia.BlogSpot.de) einen Ersatz mit.
Hoffentlich nicht den chinesischen Nachbau von Electrosports, siehe mein Post: http://f-gs.de/threads/stator-bzw-rotor.2519/#post-45549
Mit diesem Stator war ich in Südamerika, ohne zu ahnen, was mich erwartet! Ich habe Glück gehabt, dass der Defekt erst aufgetreten ist, als ich wieder zuhause war.
Mein Moped hat jetzt knappe 80.000 km auf dem Tacho.
Dann wird der Stator wie hier aussehen: http://f-gs.de/threads/probleme-bei-lichtmaschine-bj-2012.273/page-3#post-25130
Den alten Stator neu wickeln lassen, geht in Deinem Fall schlecht, wenn das Mopped in Südamerika steht. Ich würde entweder bei Ebay einen gebrauchten Original-Stator schießen. Allerdings gibt es da kaum welche, die noch vernünftig aussehen. Oder Du fragst hier im Forum, ob jemand den defekten Original-Stator aufgehoben hat und ihn Dir für kleines Geld verkauft. Den würde ich dann in Holland neu wickeln lassen: https://www.carmo.nl/index.php?main_page=stator_revisie_herwikkelen
Ich habe diesen Stator dann vor meiner Noramerikatour sicherheitshalber nochmals gecheckt und da sah der wie neu eingebaut aus: http://f-gs.de/threads/probleme-bei-lichtmaschine-bj-2012.273/page-12#post-52126
Inzwischen hat dieser Stator 84000km drauf und ich kann keine Auffälligkeiten feststellen. Ich habe aber den Limadeckel jetzt nicht mehr demontiert, sondern sehe das nur über ein kleines Voltmeter: http://f-gs.de/threads/bilder-von-besonderen-tachoständen.1312/page-3#post-50068
Vorteil eines fest eingebauten Voltmeters ist, dass Du die Spannung auch bei Last, höheren Drehzahlen und damit stärkeren Vibrationen prüfen kannst.

Was meinst Du mit einem Längsregler? Hast Du dazu eine Bestellnummer bzw. einen Link?
Siehe hier: http://f-gs.de/threads/probleme-bei-lichtmaschine-bj-2012.273/page-12#post-52141
Ich kann jetzt nicht genau sagen, welche der Maßnahmen (Neuwickeln oder Regler) das Lichtmaschinenproblem final gelöst hat, da ich beide zeitlich recht nah umgesetzt habe. Vielleicht auch die Kombination aus beiden.

Hast Du zufällig von Deiner SA Reise die Tracks? Das wäre für meine weitere Planung sehr hilfreich.
Ich sende Dir eine PN.

LG
Jörg
 

Wühlmaus

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Ich habe Deine hochgeladene Tabelle im Nachbarforum gesehen. Eine "richtige" Spannungsmessung ist das mit dem GS911 ja nicht. Da werden nur Daten angezeigt, wie sie von der Motorsteuerung über den Bus übertragen werden. Wenn nun durch Bordspannungsprobleme genau dieser Bus spinnt, dann sind die Anzeigewerte für die Katz. Da hilft für eine korrekte Messung nur ein richtiges Multimeter. Ich habe beim Bordwerkzeug auf Reise immer ein ganz kleines dabei.
Jörg
Habe ich auch immer dabei. Aber bei dem CAN-Bus Fehler habe ich nicht an LiMa und Spannungsprobleme gedacht. Also keine Spannungsmessungen so direkt durchgeführt.

Hoffentlich nicht den chinesischen Nachbau von Electrosports, siehe mein Post: http://f-gs.de/threads/stator-bzw-rotor.2519/#post-45549
Mit diesem Stator war ich in Südamerika, ohne zu ahnen, was mich erwartet! Ich habe Glück gehabt, dass der Defekt erst aufgetreten ist, als ich wieder zuhause war.
Jörg
Doch, genau den selben mit den grünen Kappen bei "Zweirad Sausenthaler GbR" im Jahr 2014 gekauft. Damals zahlte ich noch 145 €. Jetzt ist die Frage, ob ich einen neuen wickeln lasse oder die 15 bis 25 Tkm, die ich noch vor mir habe mit diesem fahre. In ebay werden für 200 € jede Menge Stator'en angeboten. Alle mit dem Text, dass es eine verstärkte Ausführung sei, mit kühlerer Betriebstemperatur. Ob man das glauben kann?

Inzwischen hat dieser Stator 84000km drauf und ich kann keine Auffälligkeiten feststellen. Ich habe aber den Limadeckel jetzt nicht mehr demontiert, sondern sehe das nur über ein kleines Voltmeter: http://f-gs.de/threads/bilder-von-besonderen-tachoständen.1312/page-3#post-50068
Vorteil eines fest eingebauten Voltmeters ist, dass Du die Spannung auch bei Last, höheren Drehzahlen und damit stärkeren Vibrationen prüfen kannst.
Jörg
Das werde ich mir auf alle Fälle besorgen. Guter Tipp.

Ich kann jetzt nicht genau sagen, welche der Maßnahmen (Neuwickeln oder Regler) das Lichtmaschinenproblem final gelöst hat, da ich beide zeitlich recht nah umgesetzt habe. Vielleicht auch die Kombination aus beiden.
Jörg
Den Regler schau ich mir auch noch mal genauer an. Ich habe hier auch eine F650GS rumstehen. Müsste der selbe Regler sein. Den könnte ich auch ausbauen und mitnehmen (wenn es meine Frau erlaubt, dass ich ihre Maschine als Ersatzteillager verwende ;)) .

Gruß Wolfgang
 

alper

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Ich habe den "Fehlkauf"-Stator auch bei einem Ebay-Händler gekauft. Auf der Schachtel stand dann "Electrosport Industries" mit einer Adresse in den USA. Und dann noch in klein "Manufactured in China". Dieser Stator ist bis zum Verkauf mehr in der Welt herumgereist, als er anschließend gehalten hat :Facepalm:. Diese Geschichten mit "verstärkt" und "kühlerer Betriebstemperatur" halte ich alles für Marketing, da gibts keine belastbaren Fakten. Der Händler hat sich auf meine Reklamation hin übrigens nicht mehr gerührt.
Daß sich der Stator so aufheizt, liegt ja an dem billigen Regler von BMW. Der arbeitet nach dem Kurzschlußprinzip, indem alles an Leistung kurzgeschlossen wird, was von der Lichtmaschine kommt, aber von den Verbrauchern nicht abgenommen wird. Faktisch läuft die Lichtmaschine ständig mit Höchstleistung. Der verlinkte Längsregler hingegen macht das nicht.
BMW ist dem Problem bei späteren Baujahren damit begegnet, den Rotor mit Bohrungen zu versehen, damit mehr kühlendes Motoröl an den Stator kommt. Leider kostet so ein kompletter Satz Rotor+Stator ca. 700,- € ohne Einbau. Und ich kenne noch keinen Erfahrungsbericht, wo jemand damit womöglich schon 100000km ohne Mucken erreicht hat.

Meine persönliche Meinung: Ich würde mit so einem China-Stator in keinen Urlaub mehr fahren, schon gar nicht auf Südamerikatour. Das Ding kann 20000km halten, aber garantieren tut das keiner. Ich würde Deinen neuen Ersatzstator verticken, mir einen gebrauchten/defekten Original(!)-Stator besorgen und diesen neu wickeln lassen. Und natürlich einen Längsregler einbauen. Kostet sicher etwas mehr, aber im Vergleich zu so einer Reise?

LG
Jörg

P.S.: Bist Du benzinpumpentechnisch vorbereitet?
 

Wühlmaus

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Muss mal schauen, wo ich einen gebrauchten/defekten Original(!)-Stator her bekomme und wie lange die Herren in Holland (so glaube ich gelesen zu haben) für die Wicklung benötigen.

Ich war auf der deutschen Seite (http://www.silent-hektik.de/Duc_R_Duc.htm), die den Längsregler vertickern. Aber da bin ich irgendwie nicht fündig geworden. Irgendwo hier im Forum hatte ich gelesen, dass es den Regler gleich mit dem richtigen Stecker gäbe?

Benzinpumpe/ Elektronik habe ich nicht als Ersatzteil dabei. Nur eine Wasserpumpe und eine Ringantenne ist im Ersatzteilkoffer.
Soll ich mich da auch noch aufrüsten?
 

Wolfgang

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Ich hätte einen defekten Stator, wenn du einen brauchst.
 

Wühlmaus

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Hi Wolfgang.

Was möchtest Du noch dafür?

Liebe Grüße aus dem Nachbarland.

Wolfgang
 

alper

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Wenn Du das Teil von der deutschen Seite möchtest, dann frag doch einfach mal den User "mab" hier direkt: http://www.800gs.de/threads/aus-dem-lichtmaschinendeckel-kommt-Öl-nach-stratorwechsel.41317/page-3#post-142981
Sieht auf den Bildern nicht schlecht aus, finde ich. Oder gib in die Suche dort mal Silent Hektik ein.

Wasserpumpe und Ringantenne haben bei mir noch nie (aktuell 168000km) Probleme gemacht. Kann aber sicher nicht schaden, die Teile dabei zu haben.

Wenn von der Benzinpumpe gesprochen wird, dann ist meist die gesamte Einheit unter der Sitzbank gemeint. Diese besteht eigentlich aus mehreren Komponenten, welche jede einzeln für sich Probleme machen kann: Der Geber für die Tankanzeige, eine ganz normale Bosch-Pumpe, ein Benzinfilter und die Benzinpumpenelektronik.
Was meistens ausfällt, ist das Elektronikmodul, vornehmlich bei Temperaturen ab 30 Grad. Praktischerweise kommt man da dran, ohne die ganze Einheit aus dem Tank zu nehmen. Man kann jetzt eine neue Elektronik ins Reisegepäck legen, die kostet aber bei BMW über 100€. Ich habe mir inzwischen aus dem Stecker einer defekten Elektronik ein solches Kabel fürs Reisegepäck gebastelt:



Dazugelegt ist noch ein 10er Torx, damit man die Elektronik auch abgeschraubt bekommt. Die Bosch-Pumpe selber ist ja ein normaler 12V-Typ und so kann man diese im Notfall auch damit versorgen. Kurz getestet habe ich es, funktioniert. Sollte aber sicher kein Dauerzustand sein. Aber du kannst damit auch schnell diagnostizieren, ob die Elektronik oder was anderes das Problem ist.
Der Benzinfilter im Tank ist ein Standardteil von Mahle vom Typ KL315. Bei meinem Tausch kam da eine ganz schöne Brühe raus, aber zu war er bestimmt noch nicht.
Und dann war auch noch ein Bodensatz aus Wasser und Dreck im Tank selbst, worauf ich ihn komplett gereinigt habe. Ich schreibe das alles auch noch im entsprechenden Thread, wenn ich das Ganze mal ein paar tausend Kilometer erprobt habe.

Eigentlich ist das zu Deinem ursprünglichen Problem schon OT, aber vielleicht hat ja noch wer eine Idee dazu.

LG
Jörg
 

Wühlmaus

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Danke Dir Jörg. Ich werde meine Ersatzteile um diese Komponenten noch erweitern.
Denn aus meiner Erfahrung ist es so: Alles was man an Ersatzteile dabei hat, wird nicht benötigt :cool:
 

alper

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Vielleicht wäre das auch noch eine Option: https://www.ebay.de/itm/BMW-F-800-GS-2008-2014-ABS-pumpe-druckmodulator-ABS-pump-201331194/232658853648
Ich weiß aber nicht, ob so eine "Verpflanzung" von den anderen Steuergeräten einfach so akzeptiert würde (wegen Fahrgestellnummer).
Außerdem hätte das rein gar nichts mit dem Lüfterproblem zu tun. Sollte es also die Operation mit dem Stator nicht lösen, dann würde ich mir kurzerhand einen Schalter an den Lüfter bauen. Der Lüfter ist in der Regel nur bei hohen Außentemperaturen und/oder im Stau gefragt. Wir hatten mal einen Opel Kadett mit defektem Thermoschalter und keine Zeit mehr,das vor dem Urlaub zu reparieren. Ich habe den dann vor dem Losfahren einfach kurzgeschlossen und wir sind so die ganze Strecke an die Adria gefahren.
 

Freerk

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Zwei Ideen.
Hast Du die Sensoren beim Test getauscht oder nur umgesteckt? Ich glaube, die liefern unterschiedliche Daten, weil ja die Rotationsgeschwindigkeit eine andere ist.
Und mit der Umschaltung ABS-Modus aus dem Fehlerspeicher könnte vielleicht auch der Schalter zur Abschaltung gemeint sein?
Ein thermischer Fehler liegt aber durchaus im Bereich des Möglichen. Hatte ich auch schon. Ich würde es mal mit einem gebrauchten Sensor versuchen. Ich habe für den hinteren 16€ bezahlt.
 

Wühlmaus

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Vielleicht wäre das auch noch eine Option: https://www.ebay.de/itm/BMW-F-800-GS-2008-2014-ABS-pumpe-druckmodulator-ABS-pump-201331194/232658853648
Ich weiß aber nicht, ob so eine "Verpflanzung" von den anderen Steuergeräten einfach so akzeptiert würde (wegen Fahrgestellnummer).
Außerdem hätte das rein gar nichts mit dem Lüfterproblem zu tun. Sollte es also die Operation mit dem Stator nicht lösen, dann würde ich mir kurzerhand einen Schalter an den Lüfter bauen. Der Lüfter ist in der Regel nur bei hohen Außentemperaturen und/oder im Stau gefragt. Wir hatten mal einen Opel Kadett mit defektem Thermoschalter und keine Zeit mehr,das vor dem Urlaub zu reparieren. Ich habe den dann vor dem Losfahren einfach kurzgeschlossen und wir sind so die ganze Strecke an die Adria gefahren.
Danke für den Link.
Ja, den muss man dann auf das spezifische Fahrzeug umprogrammieren. Ob das in Chile machbar und bezahlbar ist, muss ich noch nachfragen. Allein für die 10 Minuten Fehlercode Auslesen wollte die BMW Werkstatt dort über 120 Euro. Mit einem Ausländer, der Probleme hat, kann man es ja mal versuchen. :-(

Ja, den Lüfter über einen Schalter ein und aus zu schalten ist bei mir bereits Plan B. Das werde ich hier schon so vorbereiten.
 

Wühlmaus

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Hast Du die Sensoren beim Test getauscht oder nur umgesteckt? Ich glaube, die liefern unterschiedliche Daten, weil ja die Rotationsgeschwindigkeit eine andere ist.
Und mit der Umschaltung ABS-Modus aus dem Fehlerspeicher könnte vielleicht auch der Schalter zur Abschaltung gemeint sein?
Ein thermischer Fehler liegt aber durchaus im Bereich des Möglichen. Hatte ich auch schon. Ich würde es mal mit einem gebrauchten Sensor versuchen. Ich habe für den hinteren 16€ bezahlt.
Die Sensoren habe ich ausgebaut und jeweils getauscht wieder eingebaut (vorne nach hinten und hinten nach vorne), da beide ABS Sensoren vom Typ her identisch sind.
Den Schalter habe ich zwar ein paarmal beim Testen betätigt, da ich ihn auch schon in verdacht hatte. Dieser ist aber laut Schaltplan nur ein Taster, der default-mäßig offen ist. Von dem bekommt das System normalerweise kein Signal, außer dieser wird betätigt.
 
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