• Hallo Besucher,
    dieses Forum ist aus einem ca. 50-köpfigen Freundeskreis rund um die BMW F Twin GS Modelle entstanden.
    Dieses Forum legt Wert auf Freundschaften und Begegnung und ist ohne jegliche kommerzielle Absicht und ohne Werbung!
    Wir freuen uns, dass wir nun schon fast 200 aktive Mitglieder haben, und freuen uns über jeden Neuzugang, der freundschaftlichen Umgang pflegt und sucht!
    Viele Mitglieder wirst Du vielleicht schon als "Anonymous" oder "Gast" aus anderen F800GS-Foren kennen.

    Die meisten von uns fahren die F-GS-Modelle schon seit Erscheinen der F800GS und kennen sich mit Technik und Tricks der Motorräder sehr gut aus.

    Willst du uns also kennenlernen, erstelle einfach ein Benutzerkonto.
    Nach der Freischaltung, solltest du die Gelegenheit nutzen, dich Vorzustellen! Das Admin-Team wünscht dir viel Spaß!

Batterie Problem

@ismail
Ja habe ich, aber der USB-Adapter ist temporär an der Bordsteckdose angeschlossen. Verlasse ich das Motorrad zieh ich ihn ab.
Ich glaube nicht das der Adapter der Übeltäter ist.
Gruß
Hans
 
Würd ich mal machen

*Also wegen dem Problem bin iich damals n Hamburg zu BMW Werkstadt gefahren,Hab den Problem erzāhlt,mir wurde gesagt könnte mit Fehler suche Stunden dauern ,und es wird teuer.

Hab den Fehler später selber gefunden
 
Mach ich auch - wenn es Morgen nicht regnet.
Habe meine Maschine allerdings für heute Nacht - es regnet hier leicht, unter die „Haube“ gepackt.
Falls meine Vermutung stimmt - Kriechstrom durch Nässe, könnte sich der Kriechstrom morgen im grünen mA Bereich befinden.
OK, ist eine Mutmaßung, Morgen sehen wir weiter.
Gruß
Hans
 
Da die Maschine vor dem Haus steht und nicht abgedeckt war vermute ich Kriechstrom durch Feuchtigkeit als Ursache
Draußen ohne Plane ist bei mir Dauerzustand, ohne dass das zu Problemen führt. Regenwasser sollte eigentlich nie zu Kriechströmen führen, denn ein Motorrad muss ja auch schlechtwettergängig sein !
Hinzu kommt, dass bei ausgeschalteter Zündung die meisten Stromkreise aus sind.
Einmal hatte ich einen Kriechstrom am Blinkerschalter nach dem Waschen, wobei Waschen ja kein Regen ist, weil er aus der falschen Richtung und evtl. mit hohem Druck kommt und vielleicht noch mit Reinigungsmitteln versetzt sind, die die Oberflächenspannung reduzieren.
Zum Glück hatte sich das Problem nach ein paar Minuten gegeben.
Wenn nicht: Die Blinkerschalter aktivieren auch das Parklicht, was Vielen nicht bewusst ist, obwohl es in der Bedienungsanleitung steht.
So ein Problem würde dann die Batterie schon über eine einzige Nacht leeren können !
Durch eine Fehlbedienung passiert das kaum unbeabsichtigt, d. h. mir ist es nie passiert, aber es gibt einen Forenbeitrag, wo so ein Schalterdefekt dem Besitzer das Problem einer unbeabsichtigten, zum Glück aber nicht unbemerkten Parklichtaktivierung geführt hatte.

Beim Auto hatte ich mir mal eine leere Batterie nach einer mehrtägigen Standzeit eingehandelt, weil ich eine von der Elektronik nicht überwachte Innenbeleuchtung eingeschaltet gelassen hatte, ein Problem, was man beim Motorrad eher weniger haben sollte, es sei denn, man hat elektrisches Zubehör diekt an der Batterie.

Hat jemand Erfahrung bzw. Tips wie ich systematisch die Fehlersuche beginne.
Nach dem Aufladen ist die Batterie ja erstmal voll und könnte mehrere kurze Fahrten durchhalten, obwohl sie währenddessen nicht oder nicht ausreichend geladen wird. Für ein nicht ausreichendes Laden könnten leistungsstarke Zusatzverbraucher wie Zusatzleuchten sorgen, während gleichzeitig niederourig gefahren wird, zu, Beispiel im Stadtverkehr. Aber eigentlich sind das Umstände, bei denen man noch selber auf die Ursache kommt.
Ansonsten: Ich schreibe das, weil die F800GS Baujahr 2011 ist (wie meine frühere) und die Baujahre bis Frühjahr 2012 sind ja (vielleicht nicht jedem) für die Anfälligkeit der Lichtmaschine bekannt, d. h. diese fällt nach ungefähr 50000 km aus (bei mir wurden es sogar etwa 90000 km).
Deswegen wäre mein erster Test: Wird geladen ?
Das prüft man ganz einfach durch ein Messen der Bordspannung - das geht ohne Basteln sogar an der Bordsteckdose. Bei eingeschalteter Zündung liegt da eine Spannung von knapp über 12 Volt. Bei laufendem Motor muss diese auf einen Wert von ungefähr 14 Volt ansteigen, auch schon bei Standgas. Wenn nicht, hast Du wahrscheinlich das Problem gefunden. Zu den Reparaturmöglichkeiten gibt es hier ja Threads.

Stimmen die Spannungswerte, drängt sich bei einer einwandfreien Batterie eine Ruhestrommessung auf, wie von anderer Seite bereits erwähnt.

Messen kann man nur den Ruhestrom des Motorrads, eine Selbstentladung der Batterie bekommt man so nicht gemessen. Normalerweise ist die Selbstentladung einer frischen Batterie so gering, dass sich die Entladedauer in Monaten bemisst, aber das könnte bei fehlerhaften Batterien oder unsauberer Handhabung bei ihrer Inbetriebnahme anders sein.

Die Batterie könnte auch einfach verbraucht sein, was bei einem so jungen Alter eigentlich nicht sein dürfte, aber es ist ja nicht immer alles, wie es müsste. Eine objektivere Aussage über den Zustand der Batterie liefert da ein Batterietester, indem er den Innenwiderstand misst. Die Aussage über den Anlasser - geht oder geht nicht - ist natürlich auch ein Anhaltspunkt, aber Einflussgrößen wie die Temperatur erschweren eine objektive Aussage. Ein Batterietester liefert einen Strom-Wert, der ganz grob in der Nähe des CCA-Werts liegen sollte. Ein bedeutend niedrigerer Wert (z. B. die Hälfte) würde auf das Ende der Lebensdauer hinweisen.

Verstehe zwar nicht nicht warum so ein Ding Batterie leer saugen kann
Das ist doch nur ein Rechenexempel: 1 mA bedeutet einem Verbrauch von 24 mAh pro Tag bzw.umgerechnet 500 Tage bis eine 12 Ah-Batterie leer ist bzw. 250 Tage, weil die Motorradelektronik auch etwa 1 mA zieht. Gönnt sich so ein Teil aber 10 mA, was bei schlechten Teilen durchaus möglich ist (also ohne dass am am Anschkuss etwas hängt), schrumpft das rechnerisch auf 50 Tage oder praktisch noch weniger, weil von allem bei Bleibatterien eine gewisser Ladestand zum Start nötig ist, außerdem haben nicht mjehr ganz frische Batterien nicht mehr die Nennkapaziztät In Foren habe ich schon gelesen, dass so ein Teil die Batterie in 2 Wochen leeren kann. Von daher sollte man dauerversorgte (nicht von der Zündung geschaltete) Verbraucher wirklich sehr gründlich prüfen.

Also wegen dem Problem bin iich damals n Hamburg zu BMW Werkstadt gefahren,Hab den Problem erzāhlt,mir wurde gesagt könnte mit Fehler suche Stunden dauern ,und es wird teuer.
Ich verstehe das bei nicht permanent in Erscheinung tretenden Fehlern, ansonsten würde ich von einer halbwegs professionellen Werkstatt schon erwarten, dass sie so einen Fehler in einer überschaubaren Zeit zumindest einkreisen können. Wartezeiten werden hoffentlich nicht als Arbeitszeit gezählt. Teuer kann es natürlich trotzdem noch werden (Lichtmaschine: ~ 1000 €).
 
Zuletzt bearbeitet:
@Eckart
danke dir für deine fundierte Analyse des von mir geschilderten Problems.
Frage: Warum hast du dich von deiner F800GS getrennt? Hoffe die Frage ist OK.

Hier die Zusammenfassung und Aktualisierung der "Geschichte":
Maschine ist nach einer Regenfahrt und zwei Tagen Standzeit nicht gestartet, obwohl die Batterie erst zwei Monate alt ist. Nach ca. 90 Minuten Fahrt war sie wieder geladen. Soweit so schlecht / so gut.
Da die Batterie nach einer Fahrt von ca. 90min wieder für mindestens vier Starts geladen war gehe ich nicht von einem Defekt der Lichtmaschine bzw. der Batterie aus.
Heute morgen ist sie, nach 36h Standzeit allerdings nur mit Ach und Krach angesprungen. Die Nacht war regnerisch feucht und sie war abgedeckt.
Das mein altes Schätzchen Feuchtigkeit nicht mag weiß ich aufgrund eines Defekts des Zündschalters vor sechs Monaten, mutmasslich aufgrund von eingedrungener Feuchtigkeit.
Zur Zeit bin ich relativ entspannt da ich auf das Motorrad nicht angewiesen bin und die nächste Ausfahrt erst für Freitag und mit mehreren Maschinen geplant ist. Starthilfekabel nehme ich mit.
Werde die Tage mal mit meiner Werkstatt sprechen und hören was sie zu dem Problem sagt.
Ich werde weiter berichten.
Gruß

Hans
 
Da die Batterie nach einer Fahrt von ca. 90min wieder für mindestens vier Starts geladen war gehe ich nicht von einem Defekt der Lichtmaschine bzw. der Batterie aus.
Das klingt so, andererseits ist der von mir beschriebene Test so einfach, dass man ihn auch einfach mal bei bloß vagem Verdacht machen kann.
Hast Du denn schon Maßnahmen gegen das Lichtmaschinenproblem getroffen oder wenigstens geplant, denn wie gesagt: Es ist ein Serienfehler, der bei JEDER F800GS früher oder später auftritt.

Das mein altes Schätzchen Feuchtigkeit nicht mag weiß ich aufgrund eines Defekts des Zündschalters vor sechs Monaten, mutmasslich aufgrund von eingedrungener Feuchtigkeit.
Ich weiß, dass dieser Schalter wohl nicht hundertprozentig dicht ist, weil es mir bei Störungen gelang, Kontaktspray von außen einzuflößen. Dieser Schalter ist ein Verschleißteil, das halt irgendwann abgenutzt ist und dann "einfach" ersetzt werden muss. Anfangs zeigte sich das Problem, dass das Motorrad beim Einschalten nicht oder verzögert anging, später auch nach dem Anfahren, was wegen der Bremswirkung des Motors in den unteren Gängen gefährlich ist.
Eine Abdeckung ist bei bereits eingedrungener Feuchtigkeit übrigens schlecht, weil sie das Trocknen behindert.

Heute morgen ist sie, nach 36h Standzeit allerdings nur mit Ach und Krach angesprungen.
Das schreit doch geradezu nach einer Ruhestrommessung !
Ergänzend aber zum kürzlichen Tod meiner Autobatterie (war aber schon etliche Jahre alt): Gleiche Symptome, d. h. kein oder schwieriges Anspringen nach Standzeit bei zugleich niedrigem Ladestand, aber eine Ruhestrommessung war ohne Befund (4 mA, viel für ein Motorrad, bei der Kapazität einer Autobatterie aber tolerabel). Die Prüfung der Batterie mit einem Batterietester ergab aber schlechte Werte, auch noch nach dem Wiederaufladen. Man wird davon ausgehen können, dass die Alterung nicht nur einen Parameter verschlechtert, d. h. auch die Selbstentladung betrifft.

Werde die Tage mal mit meiner Werkstatt sprechen und hören was sie zu dem Problem sagt.
Wahrscheinlich nicht viel Anderes als hier im Thread steht. Vielleicht empfehlen sie einfach eine neue Batterie, denn es kommt schon vor, dass frische Batterien Fehler haben, aber es bedarf schon ein paar Messungen, um das im Einzelfall sicher zu sagen. Manchmal gibt auch eine Häufung schlechter Rezensionen zu dem Batterietyp einen Hinweis, wobei man das mit Vorsicht nehmen muss, denn Enttäuschungen führen eher zu solchen Berichten als wenn alles läuft wie es soll.

Starthilfekabel nehme ich mit.
Stand der Technik ist heute ein Starthilfe-Booster. Damit kommt man auch allein klar, er ist einfacher in der Handhabung und hat meist auch noch Zusatzfunktionen. Ist vielleicht ein bisschen teurer als als ein Starthilfekabel, aber weil man damit kein langes Kabel braucht, ist er trotzdem kompakter als ein Starthilfekabel.

Warum hast du dich von deiner F800GS getrennt?
Sie war zwar mein zuverläsigstes Motorrad bisher, war, denn zum Schluss häuften sich doch die Macken einfach bedingt durch die hohe Kilometerleistung von fast 200000km, wobei die Behebung der angefallenen Defekte ihren Restwert überschritten hätte. Was zuhause noch handhabbar ist, wollte ich auf Reisen nicht haben. Was eine Panne trotz Schutzbrief bedeuten kann, musste ich erst dieses Jahr bei meinem Partner miterleben, dessen ältere und kilometerstarke Africa Twin in einem entlegenen Landesteil Schwedens ausgefallen war.
 
@Eckart
Danke die für deine ausführlichen Erläuterungen.
Das mit dem Starthilfe-Booster schaue ich mir mal genauer an.
Nächste Woche Donnerstag habe ich einen Werkstatttermin.
Ich werde weiter berichten.
Im Moment regnet es nicht, deshalb will ich mal sehen wie mein Schätzchen drauf ist.
Gruß

Hans
 
Zurück
Oben Unten