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Wasser im Öl

Freerk

Wortgewalt
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Nachbarn die mich nicht leiden können gibt es meiner Meinung nach nicht.
Die Vermutung hatte ich auch. Aber da hätte sich ja schon jemand sehr viel Mühe machen müssen, um so ein Ding abzuziehen. Wo parkst Du?
Im Übrigen bin ich wirklich der OBERKURZSTRECKENMEISTER. Meine 100+ TKM setzen sich überwiegend aus 8KM-Stücken zur und von der Arbeit zusammen, Sommer wie Winter. Und ich höre von der Problematik heute zum ersten Mal. Kokolores!
 

Sprinter

Offroad Prinz
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mache ich auch und oft macht es auch Spaß. besonders wenn man keinen Parkplatz suchen muss ;-)
 

Hotzenplotz

die Axt im Walde!
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Jajaaa und da könnte das Problem liegen. Dem einen steht das Teil in den Füßen rum, der andere ärgert sich, weil er mit der Dose suchen muss und das blöde Moped schon wieder in der Ecke steht. Und schwupp, ist ein halber Liter Wasser drin.
 

M&N_on_Tour

Forums Metallurge
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Fazit, wir wissen alle nicht genau woran es liegt.
Bei der Menge Wasser müsste man aber schon nach 3-4km etwas beobachten können.

Der Kühler besitzt doch auf der linken Seite einen Drehverschluß mit Überdruckventil.
Früher, also als Autos noch keine fahrenden Computer waren hat man diesen Verschluß geöffnet
und geschaut ob sich bei geöffneten Thermoventil Gasblasen zeigten,
das war ein Zeichen für eine defekte Zylinderkopfdichtung.
Außerdem roch das Kühlwasser irgendwie verbrannt
und der Ausgleichsbehälter würde sich leeren.
 

Hotzenplotz

die Axt im Walde!
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Ich ging davon aus, dass das abgeklärt wurde. Wenn ich richtig gelesen habe, waren da zwei Werkstätten damit beschäftigt. Aber heutzutage heisst das ja auch nicht unbedingt was...
 

DerRalf

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In der Aufregung habe ich leider vergessen Bilder zu machen

Die Vermutung hatte ich auch. Aber da hätte sich ja schon jemand sehr viel Mühe machen müssen, um so ein Ding abzuziehen. Wo parkst Du?
Im Übrigen bin ich wirklich der OBERKURZSTRECKENMEISTER. Meine 100+ TKM setzen sich überwiegend aus 8KM-Stücken zur und von der Arbeit zusammen, Sommer wie Winter. Und ich höre von der Problematik heute zum ersten Mal. Kokolores!
ja , es sind bei mir ca. 5 km Landstrasse von Haustür zu Haustür

Du fährst mit dem Moped zur Arbeit?
jep und ab und zu eine kleine Tour durch die Pfalz oder den schönen Odenwald

mache ich auch und oft macht es auch Spaß. besonders wenn man keinen Parkplatz suchen muss ;-)
ja , im Betrieb kann ich da fast vor der Tür parken auf einem seperaten Moped Abstellplatz un der ist sogar noch überdacht

Jajaaa und da könnte das Problem liegen. Dem einen steht das Teil in den Füßen rum, der andere ärgert sich, weil er mit der Dose suchen muss und das blöde Moped schon wieder in der Ecke steht. Und schwupp, ist ein halber Liter Wasser drin.
im Betrieb steht es niemand im Weg und Zuhause auf dem eigenen Grundstück

Ich ging davon aus, dass das abgeklärt wurde. Wenn ich richtig gelesen habe, waren da zwei Werkstätten damit beschäftigt. Aber heutzutage heisst das ja auch nicht unbedingt was...
ich beobachte das in Intervallen von ca. 2 Wochen . Wenn ich jetzt etwas ungewöhnlichrs beobachte werde ich DIESEN BMW HÄNDLER nicht
mehr besuchen ... , festgestellt wurde es auch von dem netten von Nebenan ;)

Beim nächsten Treffen in der Pfalz werde ich , sofern es stattfindet , mal vorbeischauen . Ist ja Quasi um die Ecke von mir . Dort steht euch mein
Moped zur Begutachtung zur freien verfügung . Vllt. verbringe ich auch eine Nacht dort und wir können bei einem Bier über mein Problem quatschen . Sofern Gott und Corona uns milde gestimmt sind
 

AnKar

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Sorry, 5km, da wird der Motor angewärmt und Kondensat bildet sich da durchaus. Da täte ich täglich das Fahrrad nutzen.
 

DerRalf

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Sorry, 5km, da wird der Motor angewärmt und Kondensat bildet sich da durchaus. Da täte ich täglich das Fahrrad nutzen.
Ich fahr nach meiner Knie OP nun mal lieber mit dem Motorrad . Deswegen frag ich ja ob das mit dem massiven Kondenswasser bei
diesem Motorrad normal ist und ob jemand damit Erfahrung hat ...

Nicht das ich nicht Fahrrad fahren könnte sondern das ich mich nach 3 Jahren abstinenz endlich wieder auf ein Motorrad getraut habe
und froh um jeden Meter bin den ich fahren kann ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

AnKar

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Du musst Dich bei mir nicht rechtfertigen, alles gut!
Mit nur tut jedes Fz leid, was kaum warm werden kann.
Also ich denke das ist realistisch mit deiner hellen Ölfarbe, nachdem ich das jetzt gelesen habe.
 

Hotzenplotz

die Axt im Walde!
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Je mehr ich drüber nachdenke:

Lassen wir mal ausser Acht, wo das Wasser her kommt!

Die Werkstatt behauptet, da wären 0,5 bis 1 l Wasser im Öl.
Innerhalb von 600 km.

Es müsste auf einer Strecke von 600 km mindestens 0,5 l Öl durch Wasser ersetzt worden sein.

Das würde bedeuten, dass die Kiste Öl verbraucht, wie selten ein F-Twin vorher (absolut unüblich) und dazu noch Wasser in den Ölkreislauf drückt. Es müsste also ein langsamer Austausch stattfinden.

Ich hab' jetzt nicht mehr nachgelesen: Im Kühlmittel ist kein Öl? Das müsste dann ja oben schwimmen.

Und das sollte sich alles in ein bisschen weißem Schaum bemerkbar machen? Sonst keine Symptome?

Sorry, aber hier meine Idee dazu:
Der Schaum ist durch die Kurzstrecke plausibel. Im Öl war wohl Kondenswasser, aber nie in dieser Menge. Dem Meister, der das diagnostiziert hat, ist der Brief zu entziehen.
Abhilfe schafft tournusgemäßes Warmfahren.

Ich bin mir ziemlich sicher. Falls jemand etwas feststellt, was die These des Meisters stützen sollte, bekommt ercEntschuldigung samt Pralinen.

Also fröhlich weiterfahren.
 

AnKar

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Öl und Wasser wird eine Emulsion, da ist dann schon ordentlich Luft mit eingearbeitet.
Ich sage, plausibel.
 

thomasz

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Moin,
hier wird ja lustig spekuliert und geglaubt . Famit da was kondensieren kann, müsste wasserdampfhaltiges Gas in das Kurbelgehäuse gelangen. Das könnte Umgebungsluft sein, die durch die Kurbelgehäuseentlüftung eintritt, wenn der Motor abkühlt. 0,5l Kondensat? Niemals...
Alternativ wären es sogenannte "blow by Gase", also Abgas (Co2 und Wasserdampf), die sich an den Kolbenringen vorbeimogeln. 0,5l bei einem neuen Mopped? Niemals ...
Bleiben nur Dichtungen, die auch Kühlwasserkanäle abdichten. Oder Fehler im Guss im Bereich von Kühlwasserbereichen, die die Menge von 0,5l erklären könnten.
Just my 2 Pence.
Gruß
Thomas
 

AnKar

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Welchen beruflichen Hintergrund hast Du für die Aussagen?
Täte mich als Kfz-Meister nun echt mal interessieren.
 

Benno

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0,5 Liter Kondenswasser? Niemals. Da braucht man kein Meister sein.
 

AnKar

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Es wird doch kein Kondensat für sich alleine drin sein.
Es wird zu einer Emulsion.
Es ist meiner Meinung nach Kondensat, und wenn der Motor gelaufen ist, wirst Du keine saubere Trennung von Öl und Kondensat mehr sehen.
Kondensat ja, aber keine 0,5 Liter. Das in der Menge ist auch hier so garnicht mehr nachweisbar.
Von daher hätten mich auch Bilder interessiert.
 

thomasz

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Moin,
erstmal zur einfachen Frage. Ich habe nur einen ausbildungsmäßigen und praktischen Hintergrund für meine Aussage.Ich fahre seit '77 Mopped , und seitdem warte und repariere ich die selber. Und ich bin Maschinenbau-Ingenieur, Fachrichtung KfZ-Technik.
Noch mal die wesentlichen Aussagen:
loslegen wollten haben wir den Ölmessstab gezogen und festgestellt das Öl ist weiß und schaumig
Kühlwasser scheint noch komplett voll zu sein .
Kondenswasser ... Zwischen 0.5 und 1 l Kondenswasser innerhalb von knapp 600 km ...
War sehr deutlich über Max
Die letzte Aussage bezieht sich auf den abgelesenen Ölstand, der bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht genannt bzw. erfragt wurde.

Jetzt sehe ich 2 Möglichkeiten:
1. Die Aussage Wasser im Öl ist korrekt.
2. Die Aussage ist falsch.
Erstmal zu 2. - warum dann zu hoher Stand und Öl ist weiß und schaumig? Da fällt mir als erste und im Augenblick einzige Option Überfüllung ein. Der Ölstand soll bei betriebswarmem Motor geprüft werden (wenn sich das Öl ausgedehnt hat). Keine Ahnung, warum das so ist. Man kann einen Messstab auch auf kaltes Öl kalibrieren. Wird bei kaltem Motor gemessen und dann ggf. auch noch zu viel eingefüllt, könnte die Kurbelwelle im Öl panschen und es schaumig schlagen. Wie bei Schlagsahne.
Zu 1. - woher kommen die 0,5-1 Liter? Sehr präzise Messung übrigens. Die Differenz entspricht dem Inhalt einer diese kleinen Plastik-Mineralwasserflaschen. Das finde ich gewaltig.
AnKar hat natürlich recht, dass das wahrscheinlich im Betrieb emulgieren wird. Bei langer Standzeit sollte es sich zumindest zum Teil wieder entmischen (wg. unterschiedlicher Dichte). Dann würde die Ölpumpe zunächst mal Wasser ansaugen und fördern :).
Kühlwasser - kann es nach meiner Meinung nicht sein. 0,5l weniger wäre aufgefallen.
Kondenswasser - selbst wenn man nur 5 km fährt, werden die Oberflächen im Brennraum so schnell heiß genug, dass da nix mehr kondensiert. Man konnte allerdings bei Versuchen bei extremem Kurzstreckenbetrieb nach längerer Zeit Korrosion der Zylinderwände oberhalb des oberen Kobenrings und Kolbenoberkannte im o.T. finden (so hat's mein Prof erklärt). Und die damals genutzten Öle waren damals auch noch nicht so gut additiviert. Blow by schließe ich bei einem Motor neuester Bauart mit 9600 km aus. Mein alter IHC könnte aber tatsächlich mal neue Ringe brauchen :).

Bei der Gelegenheit, ich hatte auch mal zu viel Öl in einer 4 Zylinder Triumph. Da waren Benzinhahn und Vergaser gleichzeitig defekt. Ich hab's am Ende der Winterpause gerochen. Irgendwie stank es immer nach Sprit.

Wenn Kühl- und Kondenswasser als Ursache ausfallen, bleibt nur "Wasser pur" als Ursache. Aber wie soll das ins Kurbelgehäuse gelangen (und in so großer Menge)? Da ist mir bisher nur die Kombination aus häufigem Hochdruckreinigergebrauch und einem Defekt im Bereich der Motorgehäuseentlüftung eingefallen (wobei ich nicht nachgeschaut habe, wo die Entlüftung angeordnet ist und da überhaupt etwas rein könnte).

Schade, dass der Reparateur keine Proben asserviert hat, und auch nicht wirklich genau gemessen hat.

Ganz weit hergeholt - vielleicht kommt das Wasser aus dem Tank. Mein Bruder hatte mal eine Duc 600 SS Carenata. Wir wollten zu einer Mehrtagestour aufbrechen, sind aber nur knapp 1 km weit gekommen. Dann bockte die Duc wie ein Bronco. Ging aus, ließ sich wieder starten. Ursache: Es war allerlei Wasser im Tank. Die Duc stand immer draußen. Wenn es regnete, lief das Wasser in den Ringspalt um den Tankdeckel, und blieb dort bis zum nächsten Tanken, weil der Schlauch für den Ablauf dieses Wassers geknickt war. Die Duc hatte so einen Tank mit Scharnier zum hochklappen und beim Runterklappen ...
Wir sind dann einen Tag später losgefahren.

Viele Grüße
Thomas
 
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